Film "The International"

March 15, 2009

"The International" - 


Der Film "The International" ist wie alle Kinofilme ein fester Bestandteil der Kultur. Der Film "Metropolis" aus dem Jahre 1926 ist der erste Spielfilm der sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO gekürt wurde. Kinofilme haben immer die Phantasie des Zuschauers beflügelt. In guten und schlechten Zeiten konnte sich der Kinofreund an ihnen erfreuen, mitleiden oder schwierige Zeiten vergessen. Die Traumwelt aus Zelluloid ist deshalb unsterblich. Kinofilme haben sich von jeher dem Geschmack und den Modetrends der Zeiten angepasst. Man muss nur den Weg vom Stummfilm zum heutigen Computer-animierten Blockbuster verfolgen.

In den Kinofilmen spiegelt sich immer auch die Zeitgeschichte wieder. Das Medium Film wurde zu den unterschiedlichsten Zwecken benutzt, manchmal leider auch missbraucht. Diente der Spielfilm in erster Linie der Unterhaltung des Publikums missbrauchten ihn die "braunen Herren" zur Volksverhetzung und Propaganda. Man war sich damals und heute der massenmedialen Wirkung des Kinofilms bewusst. Das unterschiedliche Spiel der Akteure über die Jahrzehnte hinweg ist auch bemerkenswert. Gleichzeitig spiegelt dies die jeweiligen Epochen der Zeitgeschichte wieder. Setzte man in den Stummfilmen noch auf Dramatik, überwog in den Dreißiger und Vierziger Jahren die Romantik und das Gefühl. Die Sechziger Jahre läuteten die Revolution ein. Gefühl und Sentimentalität wurden nun als Kitsch abgetan. Aufklärung und Freiheit von allen Zwängen waren besonders Ende der Sechziger Jahre durch die Flower-Power Bewegung angesagt. In den Siebziger und Achtziger Jahren setzte man zunehmend auf Realismus und "harte" Filme. Gewalt und Sex wurden nun weitaus differenzierter dargestellt.

In unseren heutigen Zeiten vermischen die Trailer Gefühl und Realismus. Eine Renaissance der alten Filme fand zudem in den letzten Jahren statt. Heute werden die Träume natürlich perfekt am Computer in Szene gesetzt. Da entstehen mittelalterliche Städte und ägyptische Königspaläste ganz ohne kostspielige Aufbauten. Der Filmfreund hat nun die Chance weitaus tiefer in die Träume und Fiktionen der Filmemacher einzutauchen. Die Technik ist heute manchmal schon beängstigend weit fortgeschritten. Die Träume, welche der Film vermittelt, sind jedoch die Alten geblieben...